Posted by admin on September 13, 2015
Allgemein

Übertragung bedeutet: Man überträgt eine Ausgangssprache in eine andere Sprache oder einen niedergeschriebenen Text von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache. Die „Übertragung“ wird Übersetzen genannt. Es gibt ausgebildete Personen, die das professionell machen. Bei dem Übersetzen unterscheidet man zwischen dem Dolmetscher und dem Übersetzer. Der Dolmetscher übersetzt gesprochene Sprache in eine andere Sprache. Der Übersetzer überträgt hingegen Texte in eine Zielsprache. Der „Dolmetscher“ übersetzt augenblicklich. Der „Übersetzter“ übersetzt einen Text und muss nicht auf der Stelle transkribieren. Der Gegensatz ist in erster Linie, dass das übersetzte Schriftwerk des Sprachmittlers wiederholt korrigiert werden kann sprich sog. „Wiederholte Korrigierbarkeit“. Diese Option hat ein Dolmetscher nicht. Dem Dolmetscher wird das Schriftwerk nur einmal mündlich angeboten und er muss direkt übersetzt werden. Ein Dolmetscher ist auf nonverbale Faktoren wie z.B. Gestik, Mimik, Habitus, Klangfarbe und nonverbalte Kommunikation angewiesen. Hinzu kommt noch die Redegeschwindigkeit und Ausdrucksweise. Einige Dolmetscher üben nur die Gebärdensprache aus. Dolmetscher werden vielmals bei Landgerichten, bei Notaren und Verwaltungseinrichtungen eingesetzt. Zum Beispiel falls ein Sachverständiger oder ein Angeklagter die Landessprache nicht kann, obgleich eine Stellungnahme tätigen muss. Die Gerichte haben oftmals keinen angestellten Übersetzer. Vielmehr wird ein selbstständiger Sprachmittler beauftragt. Die Sprachmittler, die am Gericht eingesetzt werden, müssen zuvor vereidigt werden, weil sie vertrauliche Dinge hören, die eigentlich nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind. In der EU gibt es fest angestellte Sprachmittler. Bewerber müssen vorab einen Auswahltest vollziehen. Man lehrt unterschiedliche Arten von Translationen. Man unterscheidet beispielsweise Übersetzung von kulturellen Aspekten, Übersetzung von Literatur, Filmsynchronisation und Untertitelgestaltung, Technische Übersetzung, Computergestützte Übersetzungen und maschinelle Übersetzung. Zusätzlich kann man bei dem Übersetzen verschiedene Rubriken finden: Dolmetschen bei Konferenzen, Konsekutivdolmetschen, Gestensprachedolmetschen, Vom-Blatt-Übersetzen und Simultandolmetschen.
Translationen gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten. Da auf der Welt zahlreiche Sprachen zu finden sind, gibt es auch etliche Dolmetscher, die eine Sprache als Fachgebiet gewählt haben. Wahlweise haben sie sich auf eine bestimmte Technik des Übertragens spezialisiert. Es gibt auch noch den Sprachmittler. Diese Person hilft Menschen mit verschiedenen Kulturen. Häufig Außenseitern und Immigranten. In Deutschland gibt es Studienfächer für den Job des Sprachmittlers. Die Hochschulauslbildung darf an einer Universität oder einer Akademie erfolgen. Fachübersetzer konzentrieren sich auf ein Gebiet in einer bestimmten Sprache, zum Beispiel: Finanzen, Handelsrecht, Gesundheitslehre oder Pharmazie, Technologie, Rechtswissenschaften. Diese speziellen Fachübersetzungen sind üblich. Es ist schwer festzustellen, wieviele Dolmetscher es in der Bundesrepublik gibt. Der Markt ist uneinheitlich, weil es Lehrberufe gibt, allerdings parallel zahlreiche Menschen auf anderem Weg in den Job des Dolmetschers einsteigen. Das Wort Übersetzer ist nicht staatlich gesichert, somit ist die Ausübung des Jobs auch ohne Examen möglich. Es gibt jedoch bestimmte Namenszusätze, die lediglich nach Ernennung ,durch Prüfung oder Studium geführt werden dürfen. Zu diesem Thema zählen u.a.: öffentlich bestellter Dolmetscher, ermächtigter Übersetzer, akademisch geprüfter Übersetzer, Diplom Übersetzter, gerichtlich zertifizierter Übersetzer, Diplom Dolmetscher und so weiter. Die meisten Dolmetscher sind freiberuflich tätig. Jene bekommen ihre Texte unmittelbar von den Auftraggebern. Das Honorar erfolgt meist nach übersetzter Textmenge. Es wird in Wörtern oder Zeichen gemessen. Oder auch nach Arbeitszeit. Bei dem Endpreis spielen dann zusätzliche Punkten wie zum Beispiel: Schwierigkeit der Ausdrucksform oder des Textes, Umfang, Häufigkeit der Aufträge und Textwiederholungen eine entscheidene Rolle.

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