Abmahnung wegen Filesharing

Posted by admin on Oktober 06, 2015
Allgemein

Mancher mag glauben, dass eine Abmahnung bloß beim Konsum deutschsprachiger Filme und Serien erfolgen kann. Dies ist jedoch ein Irrglaube, da die Inhaber der Rechte häufig zusätzlich zu der deutschen ebenfalls noch weitere Lizenzen besitzen. Vor allem, sofern die Streuung des Materials geschäftsschädigende Konsequenzen hat, spielt dies manchmal auch gar keine Rolle für welche Sprache der Zuweiser die Distributionsrechte besitzt. Da die meisten Gebraucher Filme und Serien auf deutsch und englisch herunterladen und englisch zudem in Deutschland vielerorts verbreitet ist, ist die englische Ausdrucksform prinzipiell enthalten. Dies heißt, dass ein deutsche Rechteinhaber auch beim Download der englischen Fassung rechtmäßig abmahnen darf. Dies wird anhand das Urteil bestätigt und wird auch ausgeführt., Wer zum Zeitvertreib Medien wie Musik und Filme konsumiert, wählt bevorzugt den kostenlosen Download im Internet. Nebst der üblichen Gefahren durch Computerwürmer und Trojaner, kann das Downloaden schnell kostenintensiv werden, wenn man ihn auf einer sogenanntenTauschbörse durchführt. Bei einer Tauschbörse werden bei jedem Download simultan auch Dateien der download-Datei wieder hochgeladen. Hierdurch entstehen die Lizenz- bzw. Urheberrechtsverletzungen, von denen in der erhaltenen Abmahnung die Rede ist. Weil sich die Rechteinhaber gegen das illegale herunterladen wehren möchten, haben sie ein enges Netzwerk aufgebaut, mithilfe dessen auf den bekanntesten Plattformen die gefragtesten, meist aktuellen Filme oder Computerspiele bewachen. Wer eine Abmahnung erhält, muss mit durchschnittlichen Kosten um 700 bis 1450 Euro rechnen. Der Geldbetrag ist häufig abhängig von der individuellen Länge des Mediums, ein Film würde also eine wesentlich höhere Geldforderung nach sich ziehen als eine Episode einer Serie. Dazu kommen noch Anwaltskosten, die trotz einer gesetzlichen Regelung gegen unlautere Arbeitspraktiken immer noch einen hohen Anteil des geforderten Geldbetrages ausmachen. Meistens kann man die Kosten unter zuhilfenahme eines Rechtsanwalts in einer Verhandlung mit der Kanzlei Waldorf Frommer oder einer anderen AnwaltskKanzlei verringern. Weil eine Klage gegen die Abmahnkanzleien nur in Einzelfällen erfolgversprechend ist, sollte man diese verhindern., Viele Abmahnkanzleien lassen Jahre vorbeigehen bis sie nach einer ursprünglichen Ermahnung die geforderte Summe auch einfordern. Es kann aufgrund dessen ein Schreck für die Betroffenen sein, wenn die frühere Geschichte, welche man eigentlich bereits lange abgehakt hatte, schlagartig wieder aktuell ist. Wird deraufgeforderte Betrag gewiss nicht bereitwillig beglichen, findet man sich nun schnell vor Gericht wieder. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, sollte man sich den Jurist zur Seite anschaffen, der sich entweder auf Copyright oder noch verfeinert auf Ermahnungen spezialisiert hat wie auch ausreichend Übung auf diesem Gebiet aufweißt. Wenn man eine Zurechtweisung erhalten hat, sich jedoch seiner Verantwortung nicht bewusst ist, muss erst einmal ausschließen, dass zusätzliche Leute Zugriff auf das Netzwerk mit der besagten IP Adresse haben, beispielsweise der Partner, Kinder oder Freunde. Lässt sich zurückverfolgen, dass die Kinder verantwortlich sind, sollte der Beschuldigte bestätigen, dass sie über rechtswidrige Tätigkeiten im Netz wie das Filesharing informiert worden sind. Kann kein Täter ausfindig gemacht werden, sollte der Beklagte beziehungsweise. Zurechtgewiesene bloß für die Anwaltskosten, keineswegs aber den Schadensersatz tragen., Die Abmahnung wegen Urheber- oder Lizenzverletzung im Internet kommt in der meistens nicht von dem Abmahnenden selbst, sondern von den sogenannten „Abmahnkanzleien“, welche die Verstöße gegen das Urheberrecht ahnden. Für diese Kanzleien ist es ein sehr ertragreiches Geschäft, denn meistens zahlen viele erschrockene Leute den geforderten Betrag ohne mit der Schulter zu zucken. Wenn man daran denkt, dass einer Kanzlei für jeden einzelnen Abgemahntem im Idealfall mehrere hundert Euro zugesprochen werden und im Falle einer einer Klage auf die Herausgabe von Postanschrift und Namen von Tauschbörsennutzern beim Landgericht oft über tausend IP-Adressen im Spiel sind, so kann man sich vorstellen, warum immer noch so viele Abmahnungen verschickt werden. Davor wird eine Liquiditätsprüfung vorgenommen, um herauszufinden ob sich eine etwaige Klage für die Abmahnungs-Kanzlei lohnen würde. Tritt dieser Fall ein, so hat man fast überhaupt keine Chance den Forderungen durch die Abmahnkanzlei zu entgehen. Hinter den Kanzleien stehen meist zahlungskräftige Medienriesen wie z.B. Constantin, Sony und viele mehr. Die bekanntesten auf Abmahnungen spezialisierten Anwaltskanzleien des Landes, die auch regelmäßig Abmahnungen verschicken, sind Paulus, RKA, U+C und andere., Egal, ob einem eine Ermahnung bei Bewahrung berechtigt scheint oder absolut nicht, sollte man diese auf keinen Fall außer Acht lassen. Meistens haben mehrere Personen Zutritt zu dem Rechner, demnach mag es sehr wohl sein, dass nicht der Zugewiesene, stattdessen irgendwer in seinem Umfeld illegales Filesharing begangen hat. Im Regelfall handelt es sich in diesem Fall um übrige Bewohner des Haushaltes, in der Regel Jugendliche oder junge Erwachsene. Hier liegt durchaus ein Unterschied für den Zugewiesenen, denn während nach neuester Rechtsprechung Kinder über die legale nutzung des Internets belehrt werden sollen, wird im Rahmen der Volljährigen Eigenverantwortlichkeit vorausgesetzt. Trotzdem können ebenfalls Minderjährige über Waldorf Frommer und anderen Abmahnkanzleien angeklagt werden und sind folglich aktenkundig. Erziehungsberechtigte sollten sich in jeder Situation juristisch beraten lassen, ehe diese vorschnelle Maßnahmen bezüglich der Handhabung mit der Zurechtweisung treffen. Schließlich hat man in der Regel verschiedene Möglichkeiten, welche von einem spezialisierten Anwalt vor der Mandatsübernahme ebenfalls gerne erläutert werden., Zu der Ermittlung eines Verstoßes gegen die Lizenz- und Urheberrechte engagieren die Lizenzinhaber neben einem spezialisierten Ermittlungsunternehmen auch eine auf Abmahnungen fokussierte Anwaltskanzlei, welche die Geldforderung eintreiben soll. Man darf sich hierbei nichts vormachen: Weder ist das internet ein rechtsfreier Raum, noch ist es unmöglich die eigenen Schritte im Netz nachzuverfolgen. Dementsprechend ist es für ein ermittelndes Unternehmen eine Kleinigkeit, bei einem illegalen Upload, wenn dieser entdeckt wird, die Internetprotokoll-Adresse zu erhalten. Die Urteile haben gezeigt, dass viele Abgemahnte behaupten, dass die Ermittlungen fehlerhaft seien, die Gerichte dies aber aufgrund fehlender Beweise nicht anerkennen. Besonders im Fall von Kindern sollten die betroffenen Elternteile ihre PCs auf heruntergeladene illegalen Dateien prüfen, in den meisten Fällen werden sie dann auch fündig. In einem Fall wie diesem müssen die Eltern bei einer vorangegangenen Belehrung nur die durch die Abmahnung enstandenen kosten der Anwälte tragen. Da es wenige Abmahnungsfälle gibt, wo die Ermittlung einen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abmahnung zugelassen hätte, darf man sich besser nicht auf Art der Verteidigung verlassen. Ein auf das Urheberrecht spezialisierter Anwalt kann alle Möglichkeiten kompetent abchecken und seinen Mandanten eine sehr gute Einschätzung ihrer Handlungsmöglichkeiten verschaffen. Kanzlei Waldorf Frommer

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