Hamburger Steuerberater

Posted by admin on März 21, 2015
Allgemein

Die Berufsbezeichnung Steuerberater heißt: Eine Beschäftigung als Ratgeber in Steuersachen zu haben. Ein Steuerberater beschäftigt sich mit steuerrechtlichen und zusätzlich mit volkswirtschaftlichen Aufgaben. Steuerberater unterstützen bei der Herstellung einer Steuererklärung. Auf Nachfrage übernimmt der Steuerberater den vollständigen Steuervorgang. Demzufolge braucht man sich überhaupt nicht mehr mit der schwierigen Themenstellung auseinanderzusetzen. Die Problematik bearbeitet dann ein Fachmann. Zu den zusätzlichen Sachbereichen des Beraters zählen die Anfertigung von Jahresbilanzen, die Erstellung von Buchführungen, Überprüfung von Steuerbescheiden sowie gerichtliche Vertretung bei Auseinandersetzungen mit der Finanzbehörde. Ein steuerlicher Berater übernimmt für Betriebe häufig die Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsleistungen hinsichtlich des Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, und Beantwortung von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Zusätzlich darf der Steuerberater auch die Insolvenzabwicklung und Stilllegung eines Betriebes durchführen. Ebenso sind Nachlassverwaltung und Testamentsvollstreckung, Rating-Beratung, vormundschaftliche und treuhänderische Aufgabengebiete machbar. Der Aufgabenbereich des Beraters ist aber beschränkt und darf nicht darüber hinausgehen. Die weiterführende Beratungsleistung darf beispielsweise nur durch einen Anwalt ergehen. Um das Fachgebiet eines Steuerberaters auszuüben hat jeder eine Steuerprüfung zu bestehen und muss eine Zulassung beantragen. Die Genehmigung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Anforderung ist ein betriebswissenschaftlicher oder juristischer Abschluss. Danach erfolgt eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Die Dauer dieser Tätigkeit beurteilt sich nach der vorab geleisteten Studiumslänge. Bei mindestens vier Jahren Hochschulstudium sind 24 Monate zwingend. Bei weniger als 4 Jahren müssen 36 Monate praktische Ausbildung geleistet werden. Der andere Weg zur Zulassung ist eine kaufmännische Ausbildung. Nach dem Abschluss der kaufmännischen Lehre braucht man 10 Jahre Arbeitserfahrung bevor man die Zulassung als Steuerberater bekommt. Die Prüfung setzt sich zusammen aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Leistungsnachweis. Relevante Prüfungsgebiete sind u.a.: steuerliches Verfahrensrecht, Bewertungsrecht, Erbschaftssteuer, Verkehrssteuer, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Volkswirtschaft und Insolvenzrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Europarecht. Insgesamt sind drei Arbeiten aus den genannten Themengebieten zu schreiben. Der mündliche Teil der Prüfung setzt sich zusammen aus einem Aktenvortrag und sechs zusätzlichen Prüfungsteilen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist erst eine Ernennung als Berater in Steuersachen möglich. Die Ernennung ist ebenso von der persönlichen Befähigung des Prüflings abhängig. Die Bestellung erfolgt schließlich durch die Kammer der Steuerberater. Man bekommt eine Berufsurkunde und kann sodann schließlich als Steuerberater beschäftigt werden. Es besteht die Option sich selbstständig zu machen um selber ein Betrieb zu führen oder man tritt einem Unternehmen bei. Das geht z.B. in Gestalt einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft mit beschränkter Haftung, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, OHG oder einer GmbH & Co.KG. Zu unterscheiden ist der Steuerberater von einem Rechtsanwalt, der einen Fachanwalt für das Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur rechtliche Beratung erbringen, jedoch nicht die komplette Tätigkeit eines Steuerberaters durchführen. Alle tätigen Berater sind in einem öffentlichen Verzeichnis aufgeführt. Zurzeit sind so gut wie vierundneunzigtausend Steuerberater in in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Die Zahl ist 2014 auf 1,7 Prozent angestiegen. Die große Anzahl an Steuerberatern ist ein Zeichen für den hohen Bedarf an steuerlichen Beratern. Angesichts der vielfältigen Probleme im Steuergesetz geben viele Menschen und speziell Firmen die Aufgabe an einen Sachkundigen ab. Die Berater haben ein hohes Fachwissen und weisen zudem jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet auf. Für die meisten Probleme kennen die Steuerberater eine Lösung. Im Zusammenhang mit umfassenden Steuerschwierigkeiten empfiehlt es sich einen Steuerberater zu kontaktieren.

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