Selbstständig Buchhaltung

Posted by admin on Juni 29, 2017
Allgemein

Das Steuerrecht ist ein autonomes Rechtsgebiet, welches sämtliche Gesetze, welche das Steuerwesen der BRD regeln, umfässt. Es wird differenziert zwischen dem allgemeinem Steuerrecht und dem besonderem Steuerrecht. Das allgemeine Steuerrecht beinhaltet Rechtsgebiete wie: das Bewertungsgesetz, die Abgabeordnung, dem Finanzverwaltungsgesetz wie auch die Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie zum Beispiel: das Umsatzsteuergesetz, Einkommensteuergesetz oder Körperschaftsteuergesetz. Das deutschsprachige Steuergesetz wird anhand dieser – auf dem Grundgesetz basierende – Prinzipien beeinflusst: die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, das Sozialstaatsprinzip, das Nettoprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Anhand der geldlichen Konsequenzen auf den Bürger sind Steuern und die Steuergesetzgebung ein ständiger politischer Streitpunkt ebenso wie vielfacher Kritik überlassen. Die Streitpunkte sind seit etlicher Zeit die Schwierigkeit des Steuerrechts wie auch die angeblichen Möglichkeiten zur Umgehung., 2002 ist es zu einer Situation in Sachen Steuerhinterziehung gekommen. Knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hat der Herr Becker hinterzogen und wurde in diesem Fall zu 2 Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Die Justiz verurteilte den Mann abgesehen von zu einer Geldstrafe von 300.000€ und zusätzlich musste der Herr 200.000 Euro Bußgeld für die Bewährungsauflage an diverse soziale Einrichtungen entrichten. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar auf Papier seinen Wohnsitz im Steuerparadies Monaco, jedoch war sein tatsächlicher Wohnsitz in München. Boris Becker hat gewusst, dass er hierdurch in Deutschland absolu abgabenpflichtig gewesen wäre, dennoch hat er dem Finanzamt seine Münchner Wohnung verschwiegen., In den letzten Jahren kam es zu dem Handel von Steuer-CDs. Auf den CDs waren Daten von Bankinstitute über deren Kunden gesichert. Im Normalfall kamen die CDs von im Ausland ansässigen Konten und gaben zum Beispiel dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden wie auch Angaben zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen äußerst hohen Preis, den die deutschen Behörden gewiss zahlen. Denn anhand der Daten auf den CDs haben sie Einblick auf die Finanzen der Kunden und können folglich erfassen, welche Deutschen das Kapital auf ausländischen Konten tarnen und damit Steuern umgehen. Während die allererste CD, die im Jahre 2006 seitens Bundesnachrichtendienst erworben worden ist und 4,6 Millionen € gekostet hat, kostet eine CD mittlerweile alleinig weniger als eine Million Euro. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs nicht mehr so hoch ist, wie noch vor einiger Zeit, da es in Deutschland immer mehr Steuerhinterzier gibt, die eine Selbstanzeige in ausführen., Mit Angaben in der Steuererklärung kann vieles gespart werden. Viele Kosten kann man von den Steuern absetzen. Doch ab und zu werden solche Anträge vom Finanzamt nicht angenommen. Sofern das geschieht, sollte Einspruch eingelegt werden. Wird ebenso dieser abgelehnt, muss eine Anklage vorm Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Fällen steht ein Anwalt zur Seite. Dieser kontrolliert die Anträge ebenso wie die Sachlage und setzt sich vorm Gericht und vorm Finazamt für seine Mandanten. Wenn der Fall vor Gericht kommt, muss davon ausgegangen werden, dass man die entstehenden Verhandlungskosten zu tragen hat. Aus diesem Grund sollte die Summe, um welchen diskutiert wird, dringend höher sein, als die Gerichtskosten betragen würden. Auch hierbei stehen Steueranwälte ebenso wie Steuerberater zur Beratung sowie Kalkulierung zur Verfügung., Ein bestimmter Beamter vom Finanzamt München war Boris Becker jahrelang auf der Spur wie auch beschlagnahmte Unmengen an Beweismaterialien, welches auch von Hausdurchsuchungen sichergestellt werden konnte. Die Beweismittel, nahezu ein Auto voll, hieß es, setzte der Fahnder wie ein Puzzle zusammen. Dies ist ein anstregende und jahrelange Arbeit gewesen. In der 46 Seiten umfangreichen Anklageschrift sind die Vorwürfe aufgeführt, letzten Endes geht es allein um die Frage von Boris Beckers Wohnort zwischen 1991 und 1993. Im Vorher des Prozesses war immer über einen „Deal“ der Verfahrensbeteiligten spekuliert worden, nachdem Becker bei Steuernachzahlung ebenso wie dem Geständnis sich einen langwierigen Gerichtsprozess ersparen wie auch mit einer Bewährungsstrafe von maximal 2 Jahren davonkommen konnte.%KEYWORD-URL%

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