Steuerberater Hamburg

Posted by admin on Oktober 19, 2015
Allgemein

Die Berufsbezeichnung Steuerberater heißt: Eine Arbeit als Berater in Steuersachen zu haben. Der Steuerberater beschäftigt sich mit steuerrechtlichen und daneben mit volkswirtschaftlichen Fragen. Steuerberater unterstützen bei der Fertigung einer Steuererklärung. Auf Wunsch übernimmt ein Steuerberater die gesamte Steuerangelegenheit. Auf diese Weise muss man sich überhaupt nicht mehr mit der komplexen Themenstellung auseinanderzusetzen. Die Angelegenheit bearbeitet sodann ein Experte. Zu den zusätzlichen Sachbereichen des Steuerberaters zählen die Anfertigung der Jahresbilanz, die Anfertigung der Buchführung, Überprüfung von Bescheiden der Steuerbehörde sowie Vertretung vor Gericht bei Streitigkeiten mit dem Finanzamt. Ein Steuerberater bearbeitet für Betriebe oft die Buchführung, Lohn- und Verdienstabrechnung, Beratungsleistungen hinsichtlich des Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, sowie Beantwortung von wirtschaftlichen Fragestellungen. Darüber hinaus kann der Steuerberater auch die Insolvenzabwicklung und Liquidation eines Unternehmens umsetzen. Des Weiteren sind Nachlassverwaltung und Testamentsvollstreckung, Betriebsberatung, pflegerische und treuhänderische Aufgabengebiete machbar. Der Aufgabenkreis des Steuerberaters ist aber beschränkt und darf nicht über die Grenzen hinausgehen. Die weiterführende Beratungsleistung darf z.B. nur durch einen Rechtsanwalt erfolgen. Um das Fachgebiet eines Beraters auszuführen muss jedermann eine Prüfung bestehen und als Steuerberater rechtmäßig zugelassen worden sein. Die Berechtigung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Voraussetzung ist ein betriebswissenschaftlicher oder juristischer Hochschulabschluss. Danach muss man eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts machen. Die Dauer der Tätigkeit beurteilt sich nach der zuvor geleisteten Studienzeit. Bei min. 4 Jahren Hochschulstudium sind zwei Jahre erforderlich. Bei weniger als 8 Semestern müssen 36 Monate praktische Ausbildung absolviert werden. Der andere Weg zur Zulassung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach dem Abschluss der kaufmännischen Lehre muss jeder zehn Jahre praktische Erfahrung sammeln bevor man die Zulassung als Steuerberater bekommt. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einer mündlichen Prüfung. Wichtige Prüfungsschwerpunkte sind u.a.: steuerliches Verfahrensrecht, Bewertungsrecht, Erbschaftssteuer, Verkehrssteuer, Wirtschaftswissenschaften und Rechnungsführung, Ökonomie und Insolvenzrecht, Handelsrecht, Grundzüge des Zollrechts und Recht der Europäischen Gemeinschaft. Insgesamt müssen drei Arbeiten aus den genannten Themenbereichen geschrieben werden. Der mündliche Teil der Prüfung besteht aus einem Vortrag und sechs zusätzlichen Prüfungen. Nach der bestandenen Prüfung ist schließlich die Bestellung als Berater in Steuersachen möglich. Die Bestellung ist ebenfalls von der persönlichen Eignung des Prüflings abhängig. Die Bestellung geschieht schließlich durch die Kammer der Steuerberater. Jeder bekommt eine Berufsurkunde und kann dann schließlich als Steuerberater angestellt werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um selbstständig ein Unternehmen zu leiten oder man tritt einem Unternehmen bei. Das geht zum Beispiel in Form einer Sozietät als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, OHG oder einer GmbH & Co.KG. Nicht zu verwechseln ist der Steuerberater mit einem Rechtsanwalt, der einen Fachanwalt für das Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur Beratung leisten, jedoch nicht die komplette Tätigkeit eines Steuerberaters übernehmen. Alle zugelassenen Steuerberater sind in einem öffentlichen Verzeichnis aufgeführt. Aktuell sind beinah vierundneunzigtausend Steuerberater in Deutschland zugelassen. Die Zahl hat sich 2014 um 1,7 % erhöht. Die hohe Anzahl an Steuerberatern ist ein Symbol für das hohe Bedürfnis an steuerlichen Beratern. Angesichts der vielfältigen Probleme im Steuerrecht geben zahlreiche Privatperson und vor allem juristische Personen die Aufgabe an einen Sachkundigen ab. Die Steuerberater verfügen über ein hohes Expertenwissen und haben zudem jahrelange Übung auf dem Gebiet. Für die meisten Probleme kennen die steuerlichen Berater eine Lösung. Bei umfassenden Steuerschwierigkeiten ist es ratsam einen Steuerberater zu beauftragen.

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