Steuerberater Hamburg

Posted by admin on Dezember 16, 2015
Allgemein

Die Berufsbezeichnung Steuerberater heißt: Eine Arbeit als Ratgeber in Steuerangelegenheiten zu haben. Ein Berater beschäftigt sich mit steuerrechtlichen und zusätzlich mit volkswirtschaftlichen Aufgaben. Berater unterstützen bei der Anfertigung einer Steuererklärung. Bei Bedarf bearbeitet ein Berater den gesamten Steuervorgang. Demzufolge braucht man sich nicht mit der komplexen Themenstellung auseinanderzusetzen. Die Aufgabe übernimmt dann ein Fachmann. Zu den zusätzlichen Sachbereichen eines Beraters gehören die Anfertigung der Jahresbilanz, die Erstellung von Buchführungen, Überprüfung von Steuerbescheiden sowie gerichtliche Vertretung bei Streitigkeiten mit der Finanzbehörde. Ein Steuerberater übernimmt für Unternehmen häufig die Buchführung, Lohn- und Verdienstabrechnung, Beratungsleistungen hinsichtlich des Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, sowie Beantwortung von wirtschaftlichen Fragestellungen. Darüber hinaus kann der steuerliche Berater auch die Insolvenzverwaltung und Liquidation eines Unternehmens vornehmen. Des Weiteren sind Aufsichtsratstätigkeit, Rating-Beratung, vormundschaftliche und treuhänderische Aufgabengebiete ausführbar. Das Aufgabengebiet des Beraters ist jedoch begrenzt und darf nicht über die Grenzen hinausgehen. Die weitergehende Beratungsleistung darf beispielsweise nur durch einen Anwalt erfolgen. Um das Fachgebiet eines Beraters auszuüben muss jedermann eine Steuerprüfung absolvieren und als Steuerberater rechtmäßig zugelassen worden sein. Die Zulassung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Voraussetzung ist ein wirtschaftswissenschaftlicher oder rechtswissenschaftlicher Hochschulabschluss. Danach erfolgt eine praktische Betätigung auf dem Gebiet des Steuerrechts. Der Zeitraum der Tätigkeit bemisst sich nach der im Vorfeld geleisteten Studiumslänge. Bei min. 8 Semestern sind 24 Monate unumgänglich. Bei weniger als acht Semestern müssen 36 Monate praktische Ausbildung geleistet werden. Der zweite Weg zur Steuerberaterberechtigung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach dem Abschluss der kaufmännischen Lehre braucht man 10 Jahre Berufserfahrung bevor man eine Steuerberaterzulassung bekommt. Die Steuerberaterprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einer mündlichen Prüfung. Wichtige Prüfungsschwerpunkte sind unter anderem: steuerliches Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Erbschaftssteuer, Verbrauchersteuer, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Ökonomie und Insolvenzrecht, Handelsrecht, Grundzüge des Zollrechts und Europarecht. Grundsätzlich müssen drei schriftliche Arbeiten aus den oben genannten Gebieten geschrieben werden. Die mündliche Prüfung setzt sich zusammen aus einem Vortrag und sechs weiteren Prüfungen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist schließlich die Ernennung als Berater in Steuersachen ausführbar. Die Ernennung ist ebenfalls von der persönlichen Befähigung des Betroffenen abhängig. Die Bestellung erfolgt schließlich durch die Steuerberaterkammer. Man bekommt eine Urkunde und kann dann endlich als Steuerberater angestellt werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um alleine ein Betrieb zu leiten oder man gründet einen Zusammenschluß. Das geht zum Beispiel in Gestalt einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft mit beschränkter Haftung, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zu unterscheiden ist der Steuerberater von einem Rechtsanwalt, der einen Fachanwalt für Steuerrecht hat. Der Anwalt kann nur Beratung leisten, jedoch nicht die komplette Tätigkeit eines Beraters übernehmen. Alle tätigen Berater sind in einem Verzeichnis, was jedermann zugänglich ist, aufgeführt. Aktuell sind so gut wie 94.000 steuerliche Berater in in der BRD zugelassen. Die Zahl hat sich 2014 um 1,7 Prozent erhöht. Die große Zahl an steuerlichen Beratern ist ein Symbol für den hohen Bedarf an Steuerberatern. Angesichts der zahlreichen Schwierigkeiten im Steuergesetz geben viele Privatperson und speziell Unternehmen die Problematik an einen Experte ab. Die Berater haben ein hohes Fachwissen und weisen zudem jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet auf. Für die meisten Probleme kennen die steuerlichen Berater ein Lösungskonzept. Im Zusammenhang mit erheblichen Steuerschwierigkeiten empfiehlt es sich einen Berater aufzusuchen.

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