Steuerhinterziehung

Posted by admin on Dezember 18, 2014
Allgemein

Zollhinterziehung ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten und auch der Versuch von Zollhinterziehung wird Kriminalrechtlich verfolgt. Straffrei kommt jemand bloß davon wenn man sich ehe die Finanzbehörde die ersten Recherchen einleite sich selbst bei der Behörde angezeigt hat. Das bedeutet keineswegs daß man vollständig davon gelangt, mit einer Geldbuße muss jeder dann rechnen.

Eine völlig andere Sachlage liegt vor wenn es um eine gewerbliche Steuerhinterziehung geht.
Eine gewerbsmäßige Tat liegt vor falls die Handlung wiederholt begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine vorübergehende Einnahmequelle von geringem Ausmaß verschafft hat.
Mit am schlimmsten ist wahrscheinlich das in diesem Fall keine Selbstanzeige wie auch keine Verfahrenseinstellung gegen eine Geldbuße sowie kein Strafbefehlsverfahren also ein diskretes Strafverfahren ohne Hauptverhandlung möglich ist.
Aufgrund dessen sollte jedem bewusst sein dass der Sachverhalt ein Verbrechen ist, das heisst wer hier engagiert ist kann mit einer Gefängnisstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren rechnen. Zudem beträgt die Dauer bis die Straftat verjährt ist hier nicht wie bei der gewöhnlichen Steuerunterschlagung 5 Jahre, sondern komplette zehn Jahre.
Nun kann jeder selbst entscheiden ob ihm ein paar 1.000€ mehr auf dem Bankkonto wert ist um eventuell hinterher in Haft zu sitzen bzw. mit einer Verurteilung gezeichnet zu sein.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich wesentliche Umstände falsche beziehungsweise unvollständige Daten angibt.
Auch wenn man die Behörde für Finanzen nachlässig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Ahnungslosigkeit lässt bzw. nachlässig den Einsatz von Steuerstemplern oder Steuerzeichen unterlässt und dadurch Abgaben gekürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorzüge erreicht.

Wenn man sich Selbstanzeigt sind die Grundlagen um Straffrei weg zukommen daß der Täter die wahrheitswidrigen bzw. unvollständigen Daten bei der Behörde für Steuern korrigieren oder komplettieren muss oder besser gesagt die unterlassenen Angaben nachholt.
Darüber hinaus muss beachtet werden daß jeder mit einem Anwalt beziehungsweise Steuerberater Rücksprache über die Anzeige halten sollten, weil formell hier noch vieles zu Regeln ist. Wenn sie es ohne juristische Hilfe machen sollten spart man vermutlich noch am verkehrten Ende.
Auch sollte daran gedacht werden das geerbtes Schwarzgeld für die Erben die gleichen Kriminalrechtlichen Folgen mit sich zieht wie bei dem Schuldner selbst. Und niemand will schließlich schlecht in Erinnerung verbleiben sowie den Erben Geldschulden vererben.

Falls jemand sich für die Selbstanzeige entschieden hat, sollte diese erfolgt sein, ehe dem Straftäter beziehungsweise seinem Mittäter die Einleitung eines Strafverfahrens oder Bußgeldverfahrens eingeleitet worden ist. Das muss bei Steuerhinterziehung auch passieren ehe ein Kontrolleur vom Finanzamt zur steuerlichen oder steuerstrafrechtlichen Prüfung erschienen ist. Darüber hinaus darf der Täter nicht Voraussicht wissen, daß die Tat bereits entdeckt beziehungsweise teilweise zum Vorschein gekommen worden ist, weil in diesem Fal würde er absolut nicht ohne Strafe davonkommen. sollte es aber so sein das der Schuldner beim Unterschlagen der Steuern jedoch ohne Bestrafung davon muss er aber damit rechnen das Hinterziehungszinsen festgelegt werden.

Falls sie Steuerhinterziehung begangen haben bestimmt u.a. der Umfang der hinterzogenen Steuern sowie die Dauer der Defraudation über die Härte der Bestrafung.
Entsprechend der Höhe der Defraudation fällt dann das Strafmaß aus zum Beispiel bis 1.000euro sämtlicher Steuerhinterziehung wird die Nachforschung meistens gegen einer Auflage vorzeitig eingestellt.
Bis 50.000 € wird meist mit einer Geldstrafe bestraft und ab fünfzigtausend € durch zum Beispiel Erschwindeln von Zahlungen vom Amt für Finanzen z.B. Vorsteuererstattungen eine Geldstrafe oder eine Haftstrafe die eventuell zu einer Bewährung ausgesetzt werden könnte.

Bei Steuerhinterziehung, ganz gleich ob bei einer Selbstanzeige beziehungsweise auch wenn sie bei ihrer Unterschlagung von Abgaben im Vorhinein gefasst worden sind, wäre es für jeden am Besten wenn sie sich einen Anwalt leisten können der sie Verteidigt, da es hier letzten Endes um ihr Bestehen geht und Steuerhinterziehung ist eben kein Kavaliersdelikt und wird abhängig von der Schwere der Handlung mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe bestraft.
einem muss bewusst sein das eine Verurteilung zu einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen im Bundeszentralregister als vorbestraft gemeldet wird und auch in ihrem Führungszeugnis dann ein Vermerk auftaucht, dass sie Verurteilt sind.

In äußerst schweren Fällen ist die Strafe eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu 10 Jahren. Ein besonders schwerwiegender Fall liegt grundsätzlich dann vor, falls der Verbrecher
im enormen Ausmaß Steuern gekürzt oder in keiner Weise berechtigte Abgabevorteile erlangt hat,
seine Ermächtigung oder seine Stellung als Behördenangestellter ausgenutzt hat beziehungsweise die Mithilfe eines Amtsträgers ausnutzt, der seine Ermächtigung beziehungsweise seine Stellung ausnutzt sowie die Anwendung nachgemachter oder verfälschter Unterlagen fortgesetzt Steuern gekürzt hat oder keines Falls berechtigte Steuervorzüge erreicht hat. Auch falls man ein Mitglied einer Bande ist, die sich zusammengeschlossen haben um gemeinsam Steuern zu unterschlagen. Sowie Verbraucher- oder Umsatzsteurern verkürzt hat oder nicht gerechtfertigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorzüge erreicht hat.

Für den Fall das mehrere an der Steuerhinterziehung verwickelt sind wie zum Beispiel Ehepaare, Erbengemeinschaften oder der Leiter von Betrieben dann wäre es besser wenn alle weiteren Handlungen zusammen geplant sowie abgestimmt werden. Weil wenn nur einer der Beteiligten gesteht, können die anderen sich nicht mehr selbst Anzeigen und werden im schlimmsten Fall dann verurteilt.
Größte Vorsicht bei betrogenen Ehefrauen beziehungsweise Liebelein, denn verletzte Frauen tendieren in diesem Fall dazu ihren Partner mit Freude in die Pfanne zuhauen.
Achten sie auch immer darauf mit welchen Leuten sie alles über den Betrug sprechen, denn nicht jeder will ihn was gutes, auch sollten sie nur mit Leuten über den Betrug reden welche vor dem Strafgericht ein Recht haben ihre Aussage zuverweigern, wie bspw. einen Juristen oder einem StB.

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