Steuerstrafrecht

Posted by admin on September 13, 2015
Allgemein

Zum Steuerstrafrecht gehören Normen, die Sanktionen im Hinblick auf Pflichtverletzungen gegen das geltende Steuerrecht anordnen. Was jedoch versteht man unter Steuern? Das Wort Steuer heißt Hilfe, Stütze, Abgabe. Eine exakte Begriffsbestimmung lässt sich in § 3 AO finden. Das System der Steuern ist überaus komplex. Es gibt verschiedene Steuerarten. Z.B.: Lohnabgaben, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Kaptialertragssteuer, Gewerbesteuer, Ökosteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Rennwettsteuer, Stromsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Körperschaftssteuer, Grundsteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Schankerlaubnissteuer, Kirchensteuer und vieles mehr., In jeder Stadt sind diverse fachkundige Rechtsanwälte zu finden. Es Es ist empfehlenswert einen Fachmann zu beauftragen, da solcher über sehr viel Erfahrung und Expertenwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Akteneinsicht beantragt werden. Die betroffene Person kann dies nicht selbstständig machen. Aufgrund der Einsichtnahme kann der Rechtsanwalt eine Verteidigungsstrategie konstruieren. Es steht dem Betroffenen zu sich zur Sache zu äußern oder stillschweigen zu bewahren. Eine Beteiligung kann sich sehr wohl positiv auf den Strafrahmen auswirken. Falls sich der Verdacht nicht bestätigt, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Ansonsten kann das Ermittlungsverfahren gegen Zahlung einer Auflage eingestellt werden. Es ist angemessen zeitig auf eine einvernehmliche Lösung hinauszuarbeiten, so dass das Verfahren schnell beendet werden kann. Sonst kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Besonders, weil es zahlreiche Verfahren gibt und die Ermittlungen vielmals sehr lange andauern. Wenn es zu keiner Einigung kommt, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Während des Gerichtverfahrens wird begutachtet, ob Steuerhinterziehung oder eine andere Steuerstraftat gegeben ist. Am Ende entscheidet der Richter durch Urteilsspruch. Dann erfolgt entweder eine Schuldigsprechung oder ein Freispruch oder eine Geldbuße oder die Einstellung des Verfahren., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Sofern irgendjemand diese Bestimmungen nicht befolgt, kommt das Steuerstrafrecht ins Spiel. Die Normen sind überwiegend in der Abgabenordnung aufzufinden. Am Ende der AO sind die Steuerstraf- und Steuerordnungswidrigkeiten dargestellt. Dort finden sich Regeln zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung sowie zusätzliche Bestimmungen über das Steuerstrafrecht. Häufig erfolgt eine Bestrafung wegen Hinterziehung von Steuern. Das heißt eine Person zahlt nicht die ordnungsgemäß vorgeschriebene Höhe der Steuern, verschweigt relevante Tatsachen oder macht nicht korrekte oder überhaupt keine Angaben gegenüber der Steuerbehörde. Der Straftäter reicht eine nicht korrekte oder unvollständige Steuererklärung ein oder unterlässt es vollständig eine Steuererklärung fertigt überhaupt keine Steuererklärung an., Die Sanktionierung ist entweder Geldstrafe oder Gefängnisstrafe. Dies bemisst sich nach der Art, dem Ausmaß und zusätzlichen Punkten. Steuerordnungswidrigkeiten können bloß mit einer Geldbuße sanktioniert werden. Dazu zählt z.B. die Steuerverkürzung, Steuergefährdung oder ähnliches. Es können auch in anderen Gesetzen Normen zu finden sein. Zum Beispiel im Umsatzsteuergesetz. In den letzten Monaten haben Personen selbst Anzeige gegen sich erhoben. In diesem Fall könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es empfiehlt sich stets einen Rechtsberater zu beauftragen, weil das Steuerstrafrecht überaus umfassend ist. Wenn jemand in die Verdächtigung der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Es wird dann geprüft, ob wahrhaftig ein Verdacht vorliegt. Die Steuerfahnder führen diverse Ermittlungen durch. Hierzu gehört u.a. die Durchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Menschen. Bei der Hausdurchsuchung können die Fahnder Dinge und Unterlagen beschlagnahmen. Anforderung einer solchen Durchsuchung ist immer ein Durchsuchungsbeschluss. Ansonsten dürfen die Fahnder das Haus nicht betreten und erst Recht nichts einziehen. Wegen der hohen Zahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Anzahl an Rechtsanwaltskanzleien zu, die sich darauf spezialisieren.

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