Steuerstrafrecht

Posted by admin on September 05, 2015
Allgemein

In jeder Ortschaft sind etliche spezialisierte Rechtsanwälte zu finden. Es empfiehlt sich einen Fachmann zu kontaktieren, da solcher über wirklich viel Übung und Fachwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Einsicht in die Akten beantragt werden. Der Steuerhinterzieher kann dies nicht selbstständig durchführen. Aufgrund der Einsichtnahme kann der Anwalt einen Plan konstruieren. Es steht dem Beschuldigten anheim sich zur Sache zu äußern oder zu schweigen. Eine Mitwirkung kann kann das Strafmaß sehr wohl positiv beeinflussen. Sofern sich die Verdächtigung nicht bestätigt, wird das Verfahren eingestellt. Ansonsten kann das Ermittlungsverfahren gegen Zahlung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist zweckmäßig frühzeitig auf eine gemeinsame Lösung hinauszuarbeiten, so dass das Verfahren zügig abgeschlossen werden kann. Andernfalls kann ein Verfahren sehr schleppend werden. Besonders, weil es zahlreiche Ermittlungsverfahren gibt und die Ermittlungsarbeiten oftmals total lange andauern. Wenn keine Einigung machbar ist, dann wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet. Innerhalb des Verfahrens wird geprüft, inwieweit eine Hinterziehung von Steuern oder eine andere Steuerstraftat gegeben ist. Am Ende entscheidet der Richter durch Urteil. Dann kommt entweder eine Schuldigsprechung oder ein Schulderlass oder eine Geldbuße oder die Einstellung des Gerichtsverfahrens., Die Bestrafung ist entweder Geldstrafe oder Freiheitsentzug. Das bemisst sich nach der Höhe, dem Ausmaß und weiteren Punkten. Steuerordnungswidrigkeiten können lediglich mit einer Geldstrafe geahndet werden. Hierzu zählt zum Beispiel die Kürzung der Steuer, Steuergefährdung oder ähnliches. Es können auch in anderen Gesetzesbüchern Vorschriften zu finden sein. Z.B. im Umsatzsteuergesetz. In den vergangenen Jahren haben sich Gruppierung vermehrt selbst angezeigt wegen der Hinterziehung von Steuern. In diesem Fall könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es empfiehlt sich generell einen Rechtsbeistand zu beauftragen, weil das Steuerstrafrecht sehr komplex ist. Sofern man in die Verdächtigung der Steuerhinterziehung gelangt, wird ein Strafverfahren eröffnet. Es wird dann geprüft, ob tatsächlich eine Verdächtigung gegeben ist. Die Fahnder leiten diverse Ermittlungen ein. Hierzu gehört u.a. die Hausdurchsuchung, die Beschlagnahme und Vernehmungen von Personen. Bei der Hausdurchsuchung können die Fahnder Dinge und Datensammlungen einziehen. Voraussetzung einer solchen Hausdurchsuchung ist immer ein richterlicher Beschluß. Ansonsten dürfen die Steuerfahnder die Wohnung nicht betreten und erst Recht nichts beschlagnahmen. Wegen der hohen Zahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Anzahl an Rechtsanwaltskanzleien zu, die sich darauf spezialisieren., Zu dem Steuerstrafrecht zählen Gesetze, die Zwangsmaßnahmen im Hinblick auf Zuwiderhandlungen gegen das geltende Steuerrecht anordnen. Was aber versteht man unter Steuern? Das Wort Steuer bedeutet Beihilfe, Stütze, Abzüge. Eine genaue Begriffserklärung steht in § 3 der Abgabenordnung. Das System der Steuern ist überaus komplex. Es gibt unterschiedliche Steuerarten. Z.B.: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abgeltungssteuer, Grunderwerbssteuer, Umweltsteuer, Kinosteuer, Biersteuer, Kaffeesteuer, Stromsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Schankerlaubnissteuer, Kirchensteuer und diverses mehr., Das Steuerrecht regelt die Festsetzung und Erhebung von Steuern. Wenn jemand diese Bestimmungen nicht befolgt, greift das Steuerstrafrecht. Die Normen sind überwiegend in der Abgabenordnung aufzufinden. Am Ende der AO sind die Steuerstraf- und Steuerordnungswidrigkeiten geregelt. Dort finden sich Regeln zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung und zusätzliche Vorschriften über das Steuerstrafrechtsverfahren. Oftmals erfolgt eine Sanktionierung wegen Steuerhinterziehung. D.h. eine Person zahlt nicht die verfassungsmäßig festgesetzte Steuerhöhe, verschweigt erhebliche Tatsachen oder macht unvollständige oder überhaupt keine Angaben gegenüber der Behörde. Der Betroffene reicht eine nicht korrekte oder lückenhafte Steuererklärung ein oder unterlässt es komplett eine Steuererklärung einzusenden.

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