Steuerstrafrecht

Posted by admin on September 29, 2015
Allgemein

Die Sanktionierung ist entweder Geldbuße oder Gefängnisstrafe. Das bemisst sich nach der Höhe, dem Ausmaß und weiteren Gesichtspunkten. Steuerordnungswidrigkeiten können nur mit einer Geldbuße sanktioniert werden. Hierzu zählt zum Beispiel die Kürzung der Steuer, Steuergefährdung oder anderes. Es können zusätzlich in anderen Gesetzen Normen zu finden sein. Zum Beispiel im UStG. In den letzten Jahren haben sich Personen zunehmend selbst angezeigt wegen der Hinterziehung von Steuern. In diesem Fall könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es ist ratsam immer einen Anwalt einzuschalten, da das Steuerstrafrecht sehr schwierig ist. Wenn man in die Verdächtigung der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Strafverfahren eröffnet. Es wird dann geprüft, ob wirklich ein Verdacht vorliegt. Die Steuerfahnder leiten allerlei Ermittlungen ein. Hierzu gehört unter anderem die Durchsuchung, die Beschlagnahme und Vernehmungen von Menschen. Bei der Hausdurchsuchung können die Fahnder Sachen und Datensammlungen beschlagnahmen. Voraussetzung einer derartigen Hausdurchsuchung ist generell ein richterlicher Beschluß. Anderenfalls dürfen die Steuerfahnder das Gebäude nicht betreten und auf keinen fall etwas einziehen. Wegen der hohen Anzahl an Steuerhinterziehungen gibt es immer mehr Rechtsanwaltskanzleien, die sich auf dieses Gebiet spezialisieren., Zu dem Steuerstrafrecht gehören Normen, die Sanktionen wegen Pflichtverletzungen gegen das Steuerrecht anordnen. Was jedoch versteht man unter Steuern? Das Wort Steuer bedeutet Hilfe, Stütze, Abzüge. Eine genaue Definition steht in § 3 Abgabenordnung. Das Steuersystem ist sehr vielschichtig.Man unterscheidet zwischen diversen Steuerarten. Z.Bsp.: Lohnabgaben, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Abgeltungssteuer, Grunderwerbssteuer, Umweltsteuer, Tabaksteuer, Biersteuer, Kaffeesteuer, Stromsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Körperschaftssteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Zweitwohnsitzabgaben, Schaumweinsteuer, Kirchensteuer und diverses mehr., In allen Städten sind diverse fachkundige Rechtsanwälte zu finden. Es Es ist empfehlenswert einen Spezialisten zu beauftragen, da dieser über sehr viel Erfahrung und Fachwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Einsicht in die Akten beantragt werden. Die betroffene Person kann dies nicht selbst machen. Aufgrund der Einsicht kann der Rechtsanwalt eine Verteidigungsstrategie entwickeln. Es steht dem Beschuldigten frei etwas zu sagen oder stillschweigen zu bewahren. Eine Beteiligung kann kann das Strafmaß durchaus positiv beeinflussen. Sofern sich die Verdächtigung nicht bekräftigt, wird das Verfahren eingestellt. Anderenfalls kann das Ermittlungsverfahren gegen Zahlung einer Auflage eingestellt werden. Es ist angemessen zu Beginn auf eine einvernehmliche Lösung hinzuarbeiten, so dass das Ermittlungsverfahren zügig beendet werden kann. Ansonsten kann sich ein solches Verfahren sehr in die Länge ziehen. Besonders, weil es jede Menge Verfahren gibt und die Ermittlungsarbeiten oftmals sehr lange andauern. Wenn keine Einigung machbar ist, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Innerhalb des Verfahrens wird begutachtet, inwieweit Steuerhinterziehung oder eine andere Straftat gegeben ist. Letztendlich entscheidet der Richter durch Urteil. Dann kommt entweder eine Verurteilung oder ein Schulderlass oder eine Geldstrafe oder die Einstellung des Gerichtsverfahrens., Das Steuerrecht schreibt die Fesetzung und Erhebung von Steuern vor. Sofern jemand gegen diese Regelungen verstößt, kommt das Steuerstrafrecht ins Spiel. Die Normen sind in der Abgabenordnung zu finden. Am Ende der AO sind die Straf- und Bußgeldvorschriften geregelt. An dieser Stelle finden sich Regeln zur Steuerhinterziehung und zu der Steuerverkürzung sowie zusätzliche Bestimmungen über das Steuerstrafrecht. Oft erfolgt eine Sanktionierung wegen Hinterziehung von Steuern. D.h. jemand zahlt nicht die verfassungsmäßig vorgeschriebene Steuerhöhe, verschweigt relevante Tatsachen oder macht nicht korrekte oder überhaupt keine Aussage gegenüber der Behörde. Der Straftäter reicht eine nicht korrekte oder unvollständige Steuererklärung ein oder unterlässt es komplett eine Steuererklärung zu machen.

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